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Blickfang

KUNSTWERKE IN DER STADTHALLE

„Wasser Erde Luft“ von Michael Morgner

Im alten Hotel „Hirsch“ erstrahlte ab 1974 ein kunstvoll gestaltetes Bleiglasfenster. Für viele Limbacher ein festes Bild ihrer Erinnerung. Seit Dezember 2003 können Besucher der Stadthalle nun dieses ehemalige Fenster als hinterleuchtetes Wandmosaik in unserem Foyer bewundern. Bei der Enthüllung war der Künstler Michael Morgner persönlich anwesend – und dankte Oberbürgermeister Dr. Rickauer in bewegten Worten. Hatte Morgner doch sein Bild seit 20 Jahren nicht mehr gesehen. Zur Entstehung seines Kunstwerks erklärte er: „Ich wollte damals weg vom heimatlichen so genannten Realismus, fort von den gängigen Klischees und meine eigene künstlerische Sprache finden.“ Als Vorlage diente ihm sein Blatt „Wasser Erde Luft“. Weitere Werke Morgners findet man unter anderem am Dom in Würzburg, in der Grundschule in Einsiedel und auf dem Leipziger Campus nahe der Deutschen Bücherei.

„Limbacher Mosaik“ von Reinhard P. Kilies

Enthüllt am 30. Oktober 2003, schmückt dieses Wandbild seither das erste Obergeschoss unseres Foyers. Das „Limbacher Mosaik“ ist so etwas wie der genetische Code unserer Stadt, denn es setzt sich aus den Initialen der Ortsteile zusammen: Limbach, Oberfrohna, Rußdorf, Kändler, Pleißa, Bräunsdorf, Wolkenburg und Kaufungen. Dazu gesellen sich noch der Bindestrich und die beiden Punkte aus dem Kürzel L.-O. Als Material wählte Reinhard P. Kilies historische Steine aus dem Limbacher Land, geprägt durch die jahrhundertealte Bautätigkeit und das Leben in unserer Region. Versteckt in einen Stein der Frauenkirche gemeißelt findet man die Initialen des Künstlers und die Jahreszahl 2003. Kilies bearbeitet in seinem Atelier übrigens die größte Sammlung Chemnitzer Steine sowie Bruchstein der Frauenkirche.
Er lebt seit vielen Jahren in Pleißa.